Schulsozialarbeit

 

 Steckbrief und Aufgaben des Schulsozialarbeiters

 

Schulsozialarbeit

Die Schulsozialarbeit in der Grundschule Allstedt ist ein Bindeglied zwischen Familie, Schule, Hort sowie der Kinder- und Jugendhilfe im Landkreis. Die Grundschule ist ein prägender Erfahrungsraum für die Kinder im Alter von 6 – 11 Jahren. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass sich die Schüler*innen im Lebensraum Schule wohlfühlen. Die Aufgabe der Schulsozialarbeit besteht hauptsächlich darin, die Schüler*innen in deren persönlichen sowie sozialen Entwicklungen zu fördern und im schulischen Kontext zu unterstützen. Außerdem soll durch die Schulsozialarbeit Bildungsbenachteiligungen abgebaut sowie ein lernförderliches Schulklima geschaffen werden.

Die Schulsozialarbeit ist ein kostenloses, freiwilliges Angebot für Schüler*innen, Lehrer*innen, Eltern sowie Erziehungsberechtigte und unterliegt der Vertraulichkeit.

 

Angebote für Schüler*innen

  • Hilfestellung und Unterstützung bei Problemen im Schulalltag oder des sozialen Umfelds
  • Angebote zum Erwerb von Sozial- und Selbstkompetenzen
  • Kontaktaufnahme und Vermittlung an Unterstützungsangebote
  • Kriseninterventionen

Angebote für Lehrer*innen

  • Ansprechpartner bei Schwierigkeiten mit Schüler*innen
  • Entlastung in Konfliktsituationen
  • Unterstützung bei Klassenaktivitäten und Projekten

Angebote für Eltern und Erziehungsberechtigte

  • Unterstützung bei Problemen im schulischen Kontext
  • Vermittlung von Kontakten

Arbeitsgemeinschaft - Bewegung, Spiel und Spaß

 

img_2172.jpg

 

Bewegungsmangel und lange Sitzzeiten bei jungen Menschen stellen ein zentrales gesellschaftliches Problem in Deutschland dar: So verbringen Kinder und Jugendliche 70 Prozent ihres Alltags im Sitzen! Das führt zu vielen chronischen Erkrankungen und wirkt sich auch negativ auf die psychische und soziale Gesundheit der Kinder aus.

Einen großen Anteil der Sitzzeiten und allgemein des Tages, mit ca. 30 Stunden in der Woche, verbringen die Kinder in der Schule. Damit kann in der Institution Schule ein großer Teil dazu beigetragen werden mit Hilfe von körperlicher Aktivität, die physische und psychische Gesundheit der Schüler*innen zu fördern und die Risikofaktoren (Mobbing, Gewalt, Isolation, Bewegungsarmut) im Kontext Schule zu minimieren. Aufgrund der niedrigschwelligen Ausgangslage, da ein Sozialpädagoge bereits an der Schule präsent ist und die zeitlichen, materiellen, räumlichen und fachlichen (Übungsleiter C) Ressourcen besitzt, ist dieser geradezu prädestiniert ein Bewegungsangebot an der Schule anzubieten.

In der Arbeitsgemeinschaft wird durch körperliche Aktivität in Form von Gesundheitssport und Psychomotorik versucht, dass die Kinder durch die Bewegung etwas über ihre Umwelt erfahren. Die wichtigsten Ziele der psychomotorischen Unterstützung sind Fähigkeiten zu erlangen, die dazu führen Selbständigkeit, Selbstwahrnehmung, Resilienz und die eigenen Ressourcen zu erkennen bzw. diese einsetzen zu können. Außerdem soll durch das Arbeiten in der Gruppe verschiedene Kompetenzen, die Kommunikationsfähigkeiten, Teamfähigkeit und das Klassenklima verbessert werden. Aber nicht nur auf die psychische Gesundheit nimmt die Bewegung Einfluss, sondern auch auf die physische Gesundheit, somit soll die körperliche Leistungsfähigkeit gesteigert werden.




Datenschutzerklärung